Ein Blick hinter die Kulissen – Cloud-Dienste

Im Bereich des Cloud-Computing gibt es verschiedene Arten von Cloud-Diensten. Diese haben ihre eigene Ausprägung und Funktionen.

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by Daniel Krüger, Libelle AG | 10/03/2021

Der Cloud-Markt wächst seit einigen Jahren und bietet den Kunden mittlerweile eine breite Palette an verschiedensten Dienstleistungen. Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud Computing, um ihre IT-Infrastruktur agil und flexibel zu machen. Dies kann auf public, private oder hybrid Clouds passieren. Außerdem können Unternehmen die Cloud in den verschiedenen Bereichen nutzen, je nachdem ob sie den Fokus auf die Infrastruktur, Plattformen, Verwaltung der Ressourcen oder direkt Software as a Service legen. (Quelle)
Cloud Computing wird immer bezahlbarer, allgegenwärtiger und somit relevanter – weshalb ein fundiertes Wissen dazu notwendig ist. Die vier Haupttypen des Cloud Computing sind:

Arten von Cloud-Diensten

Infrastructure as a Service (IaaS) - enthält grundlegende Bausteine für die IT. Diese Ebene bietet das höchste Maß an Flexibilität und Kontrolle.
Beispiele: AWS EC2, Azure Virtual Machines, AWS S3

Platform as a Service (PaaS) - macht die Verwaltung der zugrunde liegenden Infrastruktur (Hardware und Betriebssysteme) überflüssig. Es wird ermöglicht, sich auf die Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen zu konzentrieren. Die Aufwendungen durch Ressourcenbeschaffung, Kapazitätsplanung, Softwarewartung und Patching entfallen. PaaS ist ein passendes Service-Modell für Unternehmen mit ineinandergreifende Apps (z. B. eine Django oder NodeJS Web-Applikation), welche sie in der Cloud bereitstellen wollen, ohne sich um die Details bei der Infrastruktur kümmern zu müssen.
Beispiele: AWS Beanstalk, Azure App Service, Heroku, OpenShift

Serverless Computing / Function as a Service - die Verwaltung der Ressourcen wird an den Cloud-Provider delegiert. Die Entwickler wiederum konzentrieren sich auf das Schreiben von speziellem Anwendungscode, welcher eine bestimmte Aufgabe erledigt. Die Ausführung dieses Codes wird durch externe Ereignisse eingeleitet.
Serverless-Dienste eignen sich besonders dann, wenn Unternehmen ihre Applikation als Sammlung lose-gekoppelter Microservices konzipiert haben, welche dann einzeln als Funktionen geschrieben werden können.
Beispiele: AWS Lambda, Azure Functions, Google Cloud Functions

Software as a Service (SaaS) - komplettes Produkt, das vom Service-Provider betrieben und verwaltet wird. Wenn von SaaS die Rede ist, sind in den meisten Fällen Endbenutzeranwendungen gemeint.
Beispiele: Microsoft Office 365, Salesforce.

Wie die verschiedenen Cloud-Arten und Cloud-Diensten in der Praxis zusammenspielen, erfahren Sie in unseren nächsten Blogartikel zum Thema Cloud.

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